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SST206 – Männer anders berühren: Warum du nicht nur rubbeln solltest

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SST206 – Männer anders berühren: Warum du nicht nur rubbeln solltest

„Männer wollen es hart“, „Einfach den Penis rubbeln, bis er kommt“, „Männliche Sexualität ist simpel“… Gehörst du zu den Frauen, die ab und an den einen oder anderen Gedanken in diese Richtung denken? Dann ist der heutige Artikel für dich: Ich verrate dir nämlich, warum du nicht immer ’nur rubbeln‘ solltest und welche neuen Reize es bringt, wenn du deinen Partner auch mal ganz anders berührst.

Männer wollen es doch so!

Die meisten von uns haben aus Pornos ein sehr einseitiges Bild männlicher Sexualität gelernt: Männer sind Machos, die Frauen anfassen wollen. Frauen sollen entweder blasen oder rubbeln. Das macht ihn heiß und dann kommt er. Ende. Dass das aber nicht nur uns Frauen mit der Zeit langweilt, sondern auch die Männer unter Druck setzen kann, ist den meisten nicht klar.

Auch Männer brauchen Sicherheit

In meinen Coachings mit Männern dreht es sich meistens um dieselben Themen: Orgasmusdruck und Erektionsprobleme. Viele Männer leiden unter der in Pornos dargestellten Sexualität. Sie haben das Gefühl, mit ihren Partnerinnen dann genau dasselbe ‚leisten‘ zu müssen. Sie wollen es uns Frauen ‚besorgen‘ und dabei möglichst ‚männlich‘ wirken. Dabei klammern sie ihre Emotionen und ihre Sensibilität aus der Sexualität aus. In vielen Gesprächen höre ich dann: „Ich wünsche mir auch Sicherheit und Geborgenheit“, „Ich möchte auch mal gehalten und zärtlich berührt werden“, „Ich habe keine Lust darauf, immer nur hart und stark sein zu müssen.“

Männer anders berühren: Sensible Berührung schafft Nähe

Deshalb eine Message an uns Frauen: Wie wäre es, wenn wir beginnen, unsere Männer anders zu berühren? Und zwar so, wie wir selbst berührt werden wollen? Wir möchten gesehen, gehalten und geliebt werden. Warum geben wir nicht dasselbe im Bett auch unseren Männern? Dann können wir wegkommen vom ’schnellen Besorgen‘, und uns mehr Zeit nehmen für wirkliche Berührung. Die muss nicht immer am Penis beginnen. Ihr könnt auch den Po, den Rücken, die Innenseite der Oberschenkel, den Nacken usw. erstmal sanft und zärtlich berühren – und euch dann ganz langsam zum Penis vortasten. 

Nur Rubbeln ist kontraproduktiv

Damit gebt ihr euren Partnern die Chance, wieder sensibel für unterschiedliche Berührungen zu werden. Denn genauso wie bei uns Frauen, werden auch die Geschlechtsteile der Männer desensibilisiert, wenn sie immer nur hart und schnell angefasst werden. So, wie wir langsam daran arbeiten, in unserer Vagina wieder mehr zu spüren, dürfen das auch die Männer an ihrem Penis und ihren Hoden. Mit der Zeit schafft das eine viel größere Range an Empfindungen und eine viel bewusstere Körperwahrnehmung.

Einfach starten!

Wenn du Lust hast, gemeinsam mit deinem Partner in die sensible Welt des Tantra einzutauchen und neue Arten der gegenseitigen Berührung zu erlernen, dann komm auf unser nächstes Paar-Retreat, das von 10.-13. November in Bayern stattfindet. Falls dein Partner gerade noch nicht bereit ist, sich so weit zu öffnen und in diese Erfahrung zu springen, dann starte einfach mal alleine mit meinen Frauen-Angeboten.

Und zwar entweder mit dem

Tantra-2.0-Retreat von 8.-12. Juli in Berlin,

mit demTantra-1.0-Retreat von 9.-13. Oktober in Bayern,

oder mit demTantra-1.0-Retreat von 28. Oktober bis 1. November in Berlin.


Ich freu mich sehr auf dich! Deine Kathrin ❤️

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