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SST139 – Sexuelle Unlust: 5 Lösungsansätze!

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SST139 – Sexuelle Unlust: 5 Lösungsansätze!

Viele meiner Klientinnen kommen mit dem Thema sexuelle Unlust zu mir. Entweder sie selbst oder ihr Partner verspüren wenig Lust auf Sex. Deshalb habe ich heute für euch 5 Lösungsansätze für sexuelle Unlust, die ihr allein und auch als Paar ausprobieren könnt!
 

1. Sexuelle Unlust: Es hat niemals nur einer „Schuld“!

Oft kommen Klientinnen zu mir und sagen: „Mein Partner sollte mal zu dir ins Coaching, er will ständig Sex und ich nicht…“ – oder umgekehrt. Ich sage dann oft: Halt! In einer Paarbeziehung erschaffen immer beide eine Situation!
Allerdings reicht es, wenn einer der beiden losgeht, um etwas zu ändern. Denn dann wird das Thema automatisch in Bewegung gebracht.
Wichtig ist auch, dass du verstehst: Egal, in welcher Position du bist – ob du sexuelle Unlust verspürst oder die Person bist, die öfter Sex will -, du bist nicht falsch! Beide Partner dürfen erstmal aufhören, mit dem Finger aufeinander zu zeigen!
 

2. Wie ist eure emotionale Grundstimmung?

Habt ihr vielleicht viel Stress? Hat einer der Partner Depressionen? Kostet gerade irgendetwas anderes in eurem Leben sehr viel Energie und Zeit?
Dann ist es nämlich logisch, dass das vorherrschende Thema Priorität hat.
Deshalb dürft ihr euch beide fragen: Wie ist mein Lifestyle? Wo kann ich vielleicht mehr Raum machen? Vor allem regelmäßigen Raum für Körperlichkeit! Wir nehmen uns ja auch Zeit für Sport, Hobbys oder unsere Kinder. Also lasst uns auch mal bewusst Zeit für Sex und Körperlichkeit nehmen. Nehmt euren Kalender zur Hand und tragt euch Termine ein, in denen es um euch und eure Sexualität geht! Das ist vielleicht anfangs ein seltsames Gefühl, aber es ist wichtig, der Sexualität und Körperlichkeit wieder ganz bewusst Raum zu geben!
 

3. Wie ist euer Umgang mit Sexualität?

Es gibt Menschen, die benutzen Sex, um Stress abzubauen. Andere kompensieren emotionale „Löcher“ mit Sex. Dann gibt es die Typen, die sich eher zurück ziehen, wenn sie Stress haben, und dann erst recht keinen Sex möchten. Zu welcher Kategorie gehörst du und zu welcher dein Partner? In den meisten Beziehungen gibt es sehr ähnliche Muster, die man erstmal aufdecken darf. Denn nur so kann man sie ändern.
 

4. Gibt es in deiner Beziehung Konflikte oder versteckten Groll?

Wenn dem so ist, dann ist die sexuelle Unlust eher ein Symptom der eigentlichen Wurzel – dem Streit. Dann wäre es sinnvoll, nicht beim Sex anzufangen sondern eher in eine Paartherapie zu gehen und erstmal den Status Quo eurer Beziehung zu erforschen. Wenn es versteckte Themen gibt, die immer wieder zu Konflikten führen, wenn da unterdrückte Wut ist oder Schmerz, dann ist es sinnvoll, erstmal da anzusetzen, bevor man sich ans Thema Sexualität macht.
 

5. Wie ist euer individueller Background?

Wir alle sind unterschiedlich erzogen worden und geben allein deshalb der Sexualität ganz unterschiedliche Bedeutungen. Nicht für jeden Menschen ist Sexualität gleich wichtig! Wenn sich zwei Menschen mit unterschiedlichen Prägungen treffen, hilft es erstmal beide Seiten zu respektieren und dann zu schauen, ob man einen gemeinsamen Kompromiss findet. Ganz wichtig ist da die ehrliche Kommunikation und das gegenseitige Mitteilen der eigenen Bedürfnisse und Grenzen.
 
Und zum Schluss kommt einer meiner Lieblingssprüche: „Sex fängt schon beim Frühstück an!“ Was ich damit meine? Wir können die Atmosphäre für Sexualität bewusst kreieren, indem wir bei uns selbst anfangen und dann in Kontakt mit unserem Partner treten!
 
Wenn du dir zum Thema sexuelle Unlust noch mehr Unterstützung wünschst, dann buche dir ein Coaching mit mir oder komm in eines meiner Retreats!
 
Ich freue mich sehr auf dich!
Deine Kathrin ❤️

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Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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