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SST192 – Paar-Talk: Wie komme ich in die Lust?

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SST192 – Wie komme ich in die Lust?

Gerade in Langzeitbeziehungen ist es oft eine Herausforderung, vom stressigen oder vielleicht eintönigen Alltag bewusst in den Lust-Modus umzuschalten. Mein Partner Christian und ich haben über die Jahre ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen, um euch diesen Übergang zu erleichtern.

Less is more: Schaltet eure Erwartungen aus

Wir sind als Gesellschaft geprägt von einer total romantisierten Vorstellung von Beziehungen. Wenn man sich liebt, dann sollte man mindestens drei Mal pro Woche Lust aufeinander haben. Und das am besten auch gleichzeitig. Es sollte sich immer leicht und stimmig anfühlen – und wenn dem nicht so ist, dann muss wohl was in der Beziehung nicht stimmen. Doch das ist totaler Blödsinn. In einer Partnerschaft treffen zwei Menschen aufeinander, die ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen, Herausforderungen und emotionalen States haben. Gerade, wenn ihr nicht mehr in der Verliebtheitsphase seid, dann dürft ihr euch beide von der Erwartung verabschieden, dass Sex immer einfach und automatisch passiert. Nein. Sex, Romantik und Leidenschaft brauchen bewusste Zeit und Aufmerksamkeit. Und manchmal ist weniger eben mehr…

Die Verbindung liegt in der Langsamkeit

Das Leben stellt uns vor Herausforderungen. Es gibt Stress in der Arbeit, die Kinder brauchen viel Energie, ein Partner ist krank, es gibt einen Covid-Lockdown und man klebt aufeinander – all das beeinflusst eine Partnerschaft, und natürlich auch unserer Lustempfinden. Um sich als Paar gerade in solchen Zeiten nahe zu bleiben, dürfen wir erstmal langsam und klein anfangen. Es muss nicht gleich der supergeile, vier Stunden lange, orgasmische Sex sein. Wie wärs, wenn wir als Paar beginnen, uns einfach mal gemeinsam hinzusetzen, uns tief in die Augen zu schauen und ehrlich auszusprechen, wie es uns gerade geht? Verbindung entsteht nicht dadurch, dass wir uns dazu zwingen, uns körperlich nahe zu sein. Zuerst braucht es ein Ankommen in sich selbst, ein Teilen dessen, was uns bewegt, eine emotionale Verbindung.

Kopf aus – Lust an

Manchmal kann es eine Weile dauern, all den Stress, der sich angestaut hat, aus dem Kopf und dem Körper zu kriegen. Dann helfen besonders bewegte Partnerübungen. Ihr könnt euch zum Beispiel eine Stunde Zeit nehmen, um gemeinsam Yoga zu machen, eine ganz langsame Runde spazieren gehen, oder einfach nur kuscheln. Wenn der Körper dann langsam aus dem Stress- in den Entspannungsmodus gleitet, werdet ihr merken, dass ihr euch plötzlich auch mehr in Verbindung zum jeweils anderen fühlt. Langsam weicht der innere Widerstand, wir bauen unsere Barrieren ab und können wieder weich werden. Dann können unsere Körper anfangen, miteinander zu kommunizieren – und wir kommen vom Denken ins Fühlen.

Auch Lust ist ‚Arbeit‘

In einer Langzeitpartnerschaft ist es normal, dass das Lustempfinden mit der Zeit schwindet – genauso wie die Schmetterlinge im Bauch. Es braucht deshalb von beiden Partnern immer wieder das Commitment, sich Mühe zu geben. Gerade, wenn ein Partner in den Widerstand geht, mega gestresst oder emotional ist, braucht es vom anderen ein liebevolles Auf-ihn-Zugehen. Gerade, wenn es sich unbequem anfühlt, dürfen wir dranbleiben und uns bewusst dafür entscheiden, uns zu öffnen und in Verbindung zu bleiben. So können wir Schritt für Schritt unsere Masken abnehmen und lernen, von Seele zu Seele in Kommunikation zu gehen.

Wenn ihr euch genau dafür als Paar Unterstützung wünscht, dann kommt auf das Tantra-Paar-Retreat, das Christian und ich von 8.-12. April in München geben. Bis 3.3. gilt dafür noch der Early-Bird-Preis und ihr könnt euch jederzeit ein telefonisches Kennenlerngespräch mit uns buchen! Wir freuen uns sehr darauf, mit euch auf diese wundervolle Reise zu gehen!

Eine feste Umarmung an euch alle!

Deine Kathrin ❤️

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