Seelen Striptease

SST129 – Kupferspirale – Meine Erfahrungen

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SST129 – Kupferspirale – Meine Erfahrungen

Hey meine Lieben!

Ich möchte euch heute mal ein kleines Update geben, wie ich mich derzeit mit der Kupferspirale fühle. Ich habe ja vor vier Jahren zum ersten Mal eine Kupferspirale einsetzen lassen und habe sie mittlerweile einmal getauscht. Was mir im Moment für Gedanken dazu durch den Kopf gehen und wie ich mir meine Verhütung in Zukunft vorstelle, das könnt ihr hier lesen oder im Podcast hören. Außerdem geb‘ ich euch ein paar Tipps, die helfen, um das Wechseln oder Einsetzen der Kupferspirale etwas angenehmer zu machen!

Kupferspirale – Erstes Einsetzen war die Hölle!

2016 hab ich zum ersten Mal eine Kupferspirale bei mir einsetzen lassen und ich muss sagen. Es war eine ziemlich traumatische Erfahrung für mich. Ich hatte so schlimme Schmerzen, dass ich echt daran gezweifelt habe, ob das die richtige Verhütungsmethode sein kann. Vor allem lag das daran, dass mein Muttermund sehr eng war und deshalb das Einsetzen viel schwieriger ablief. Gott sei Dank vergingen die krassen Schmerzen nach ein paar Stunden. Ich hatte dann bis 2019 echt null Probleme mit der Spirale. Das finde ich eben das Praktische an der Kupferspirale: Ich muss mir überhaupt keine Gedanken mehr über Verhütung machen. 

Zweiter Versuch – Meditation, Atmen und Yoni Massage haben geholfen

2019 waren dann die drei Jahre rum und ich hab mich entschlossen, die Spirale zu tauschen. Weil ich beim ersten Mal so schlimme Erfahrungen gemacht habe, wollte ich unbedingt etwas ändern. Deshalb kommen hier auch meine Tipps an euch, wie ihr das Einsetzen eurer Kupferspirale angenehmer und schmerzfreier gestalten könnt.

Bei mir lag es ja zu einem großen Teil daran, dass mein Muttermund so eng war. Deshalb hab‘ ich beim zweiten Mal mehr wehenfördernde Medikamente bekommen und so konnte sich der Muttermund schon mal mehr öffnen. Außerdem hab ich mich schon ein paar Wochen davor hingesetzt und meinen Körper darauf vorbereitet, was auf ihn zukommt. Ich hab mit meiner Gebärmutter geredet und ihr gesagt, dass sie keine Angst haben muss, ich hab meine Hände aufgelegt und viel meditiert. Das Coolste war: Am Tag des Einsetzens hab ich von meinem Freund dann noch eine Yoni Massage bekommen und wir hatten ganz bewussten Slow Sex – so war ich schon mal viel entspannter, als ich dann zu meiner Frauenärztin ging.

Beim Wechseln selber hab ich dann gesagt, ich möchte gerne beim Rausziehen der alten Spirale ausatmen und auch beim Reinschieben der neuen Spirale wieder ausatmen. Und das hab ich dann auch gemacht und es mit Tönen aus meinem Körper begleitet. Wahrscheinlich haben die Leute im Wartezimmer gedacht, da kommt gerade ein Kind zur Welt 🙂 Aber mir hat es total geholfen.

So war das zweite Einsetzen für mich wesentlich unkomplizierter und angenehmer!

Neue Verhütungsmethoden – Wie geht’s weiter?

Nach meiner OP dieses Jahr und aufgrund der Tatsache, dass ich immer wieder Probleme mit Zysten und Endometriose habe, bin ich derzeit aber ein bisschen am Überlegen, ob ich mich nicht auf Dauer von der Kupferspirale trenne. Es ist nämlich so, dass von der Kupferspirale eine kleine Kette in die Vagina reicht, an der Bakterien und Keime in die Gebärmutter dringen können. Ich glaube, wenn ich ohnehin schon zu Zysten neige, ist das sicher kein Vorteil.

Deshalb habe ich mich – aufgrund meiner ganzen Krankengeschichte dieses Jahr – mal ganz intensiv mit meinem Zyklus und meinem Körper auseinandergesetzt und mich viel ins Thema natürliche Empfängnisverhütung eingelesen. Ich habe begonnen, regelmäßig meine Temperatur zu messen und denke darüber nach, vielleicht den Persona-Computer zu verwenden, um meine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Mittlerweile kenne ich meinen Zyklus in- und auswendig, spüre meinen Eisprung und weiß, wann welche Hormone mich grade am stärksten beeinflussen. Deshalb glaube ich, dass es auch eine gute Möglichkeit wäre, mit der Zeit auf natürliche Verhütung umzusteigen. Aber ich bin noch nicht 100 Prozent sicher. Denn da gehört auch sehr viel Vertrauen dazu, und ein gewisses Risiko, trotzdem schwanger zu werden, bleibt natürlich immer.

Deswegen ist es für mich in diesem Jahr nochmal wichtiger geworden, meinen Körper ganz bewusst kennen zu lernen und mich noch intensiver mit ihm zu verbinden.Und da möchte ich euch auch dazu einladen – und euch gleich hier nochmal drauf hinweisen, dass meine nächsten beiden Retreats anstehen, die euch das Thema Körperbewusstsein auf ganz vielen Ebenen näherbringen werden:Mein Tantra-Retreat „Explore your sexuality“ findet von 15.01.2021-19.01.2021 statt und das Selbstliebe Retreat „Love and Feel Yourself“ gleich danach von 29.01.2021-02.02.2021.Ihr könnt euch gleich hier auf der Website alle Infos dazu holen und euch gerne schon anmelden – im Moment gilt noch für beide Retreats der Early Bird Preis!

So, und wenn ihr jetzt Lust habt, dann schreibt mir gerne. Welche Erfahrungen habt ihr mit der Kupferspirale gemacht? Waren diese ähnlich traumatisch wie bei meiner ersten? Oder ob ihr damit voll zufrieden seid? Feste Umarmung an euch, Kathrin ❤️

Hat dir der Podcast gefallen?

Dann lass mir gerne eine Bewertung auf iTunes da. Über einen Kommentar ODER auf YouTube würde ich mich wahnsinnig freuen. 😘

Wenn du dich noch tiefer mit anderen austauschen willst, dann komm in meine Facebook Gruppe (nur für Frauen), in der du im geschützten Rahmen über die Themen Selbstliebe & Sexualität.

Weitere Podcast Episoden findest du hier.

Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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Kupferspirale – Erstes Einsetzen war die Hölle!

2016 hab ich zum ersten Mal eine Kupferspirale bei mir einsetzen lassen und ich muss sagen. Es war eine ziemlich traumatische Erfahrung für mich. Ich hatte so schlimme Schmerzen, dass ich echt daran gezweifelt habe, ob das die richtige Verhütungsmethode sein kann. Vor allem lag das daran, dass mein Muttermund sehr eng war und deshalb das Einsetzen viel schwieriger ablief. Gott sei Dank vergingen die krassen Schmerzen nach ein paar Stunden. Ich hatte dann bis 2019 echt null Probleme mit der Spirale. Das finde ich eben das Praktische an der Kupferspirale: Ich muss mir überhaupt keine Gedanken mehr über Verhütung machen. 

Zweiter Versuch – Meditation, Atmen und Yoni Massage haben geholfen

2019 waren dann die drei Jahre rum und ich hab mich entschlossen, die Spirale zu tauschen. Weil ich beim ersten Mal so schlimme Erfahrungen gemacht habe, wollte ich unbedingt etwas ändern. Deshalb kommen hier auch meine Tipps an euch, wie ihr das Einsetzen eurer Kupferspirale angenehmer und schmerzfreier gestalten könnt.

Bei mir lag es ja zu einem großen Teil daran, dass mein Muttermund so eng war. Deshalb hab‘ ich beim zweiten Mal mehr wehenfördernde Medikamente bekommen und so konnte sich der Muttermund schon mal mehr öffnen. Außerdem hab ich mich schon ein paar Wochen davor hingesetzt und meinen Körper darauf vorbereitet, was auf ihn zukommt. Ich hab mit meiner Gebärmutter geredet und ihr gesagt, dass sie keine Angst haben muss, ich hab meine Hände aufgelegt und viel meditiert. Das Coolste war: Am Tag des Einsetzens hab ich von meinem Freund dann noch eine Yoni Massage bekommen und wir hatten ganz bewussten Slow Sex – so war ich schon mal viel entspannter, als ich dann zu meiner Frauenärztin ging.

Beim Wechseln selber hab ich dann gesagt, ich möchte gerne beim Rausziehen der alten Spirale ausatmen und auch beim Reinschieben der neuen Spirale wieder ausatmen. Und das hab ich dann auch gemacht und es mit Tönen aus meinem Körper begleitet. Wahrscheinlich haben die Leute im Wartezimmer gedacht, da kommt gerade ein Kind zur Welt 🙂 Aber mir hat es total geholfen.

So war das zweite Einsetzen für mich wesentlich unkomplizierter und angenehmer!

Neue Verhütungsmethoden – Wie geht’s weiter?

Nach meiner OP dieses Jahr und aufgrund der Tatsache, dass ich immer wieder Probleme mit Zysten und Endometriose habe, bin ich derzeit aber ein bisschen am Überlegen, ob ich mich nicht auf Dauer von der Kupferspirale trenne. Es ist nämlich so, dass von der Kupferspirale eine kleine Kette in die Vagina reicht, an der Bakterien und Keime in die Gebärmutter dringen können. Ich glaube, wenn ich ohnehin schon zu Zysten neige, ist das sicher kein Vorteil.

Deshalb habe ich mich – aufgrund meiner ganzen Krankengeschichte dieses Jahr – mal ganz intensiv mit meinem Zyklus und meinem Körper auseinandergesetzt und mich viel ins Thema natürliche Empfängnisverhütung eingelesen. Ich habe begonnen, regelmäßig meine Temperatur zu messen und denke darüber nach, vielleicht den Persona-Computer zu verwenden, um meine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Mittlerweile kenne ich meinen Zyklus in- und auswendig, spüre meinen Eisprung und weiß, wann welche Hormone mich grade am stärksten beeinflussen. Deshalb glaube ich, dass es auch eine gute Möglichkeit wäre, mit der Zeit auf natürliche Verhütung umzusteigen. Aber ich bin noch nicht 100 Prozent sicher. Denn da gehört auch sehr viel Vertrauen dazu, und ein gewisses Risiko, trotzdem schwanger zu werden, bleibt natürlich immer.

Deswegen ist es für mich in diesem Jahr nochmal wichtiger geworden, meinen Körper ganz bewusst kennen zu lernen und mich noch intensiver mit ihm zu verbinden.Und da möchte ich euch auch dazu einladen – und euch gleich hier nochmal drauf hinweisen, dass meine nächsten beiden Retreats anstehen, die euch das Thema Körperbewusstsein auf ganz vielen Ebenen näherbringen werden:Mein Tantra-Retreat „Explore your sexuality“ findet von 15.01.2021-19.01.2021 statt und das Selbstliebe Retreat „Love and Feel Yourself“ gleich danach von 29.01.2021-02.02.2021.Ihr könnt euch gleich hier auf der Website alle Infos dazu holen und euch gerne schon anmelden – im Moment gilt noch für beide Retreats der Early Bird Preis!

So, und wenn ihr jetzt Lust habt, dann schreibt mir gerne. Welche Erfahrungen habt ihr mit der Kupferspirale gemacht? Waren diese ähnlich traumatisch wie bei meiner ersten? Oder ob ihr damit voll zufrieden seid? Feste Umarmung an euch, Kathrin ❤️

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Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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