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SST213 – Weiblichkeit in der Sexualität

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SST213 – Weiblichkeit in der Sexualität

Was ist weibliche Sexualität, was macht sie aus und wie unterscheidet sie sich von männlicher Sexualität? Wie kannst du deine Weiblichkeit in der Sexualität ausdrücken und richtig in sie eintauchen? Darum geht es heute. Ich hab dir die vier Punkte zusammengefasst, die meiner Meinung nach die weibliche Sexualität am besten beschreiben. Doch natürlich ist jede Frau individuell, und Weiblichkeit in der Sexualität kann für dich was ganz anderes bedeuten als für mich. Also lies einfach, lass auf dich wirken und nimm das mit, was sich für dich stimmig anfühlt!

1. Weibliche Sexualität ist komplexer als männliche.

Denn wir Frauen haben mehr erogene Zonen als der Mann. Männer sind vorwiegend an der Eichel erregbar. Bei manchen kommen noch der Hoden oder der Anus dazu (dieser ist aber bei vielen ohnehin – leider – Tabu). Wir Frauen hingegen haben die Klitoris, den G-Punkt, den A-Punkt, den Cervix, den Analbereich und noch einige andere erogene Zonen. Auch, wenn dir gar nicht alle dieser Zonen bekannt sind, gibt es sie. Das bedeutet, wir Frauen sind auf sehr unterschiedliche Weise erregbar und eben nicht so einfach ‚zu bedienen‘ wie der Mann.

2. Weibliche Erregung ist nicht linear.

Wir kennen es alle aus Pornos und sicher auch aus unserem eigenen Sexleben: Männer können oft von 0 auf 100 kommen. Sie sind meist sehr leicht erregbar und ihre Erregung nimmt normalerweise konstant zu. Das heißt, sie steigert sich linear. (Ich spreche hier natürlich nicht von jedem Mann. Auch Männer sind individuell!) Bei uns Frauen ist das anders. Wir brauchen meist eine viel längere Anlaufzeit und unsere Erregung geht mal hoch und nimmt dann wieder ab. Wir gehen also eher zwei Schritte vor und einen zurück. Es ist deshalb gerade für uns Frauen wichtig, nicht zu versuchen, Pornos nachzuspielen, sondern uns stattdessen Zeit und Raum zuzugestehen, um Erregung langsam aufzubauen.

3. Weiblichkeit in der Sexualität bedeutet: den Zyklus spüren.

Überraschung! Wir Frauen sind über den Verlauf eines Monats von unterschiedlichen Hormonen beeinflusst. Männer sind das nicht. Das bedeutet, wir möchten wahrscheinlich in unserer Eisprungphase mehr Sex, vor oder während unserer Periode vielleicht weniger – oder anderen! – Sex. Je nachdem, wo wir gerade in unserem Zyklus stehen, wünschen wir uns andere Berührungen und haben selbst eine andere Energie. Wir dürfen uns also erlauben, genau diese unterschiedlichen Energien auch voll wahrzunehmen und zu leben. 

4. Wir sind unterschiedlich gepolt.

Wenn wir uns die tantrische Lehre ansehen, ist es auch mega spannend zu erkennen, dass Frauen und Männer anders gepolt sind. Stell es dir vor, wie eine Batterie mit Plus- und Minuspol. Die Frau hat ihren Pluspol im Herzen und den Minuspol im Beckenraum. Beim Mann ist es genau umgekehrt. Das bedeutet: Die Frau gibt über ihr Herz – indem sie es öffnet und von dort Energie an den Mann fließen lässt. Dieser empfängt die Energie in seinem Herzen (Minuspol), leitet sie an seinen Penis und gibt dort die Energie (Pluspol) wieder an den Beckenraum der Frau (Minuspol) zurück, die seine Energie empfängt. So entsteht ein Energiekreislauf. Das bedeutet: Weibliche Sexualität ist sehr stark herzzentriert. Du darfst deshalb dein Herz ganz bewusst in die Sexualität mitnehmen und alle Empfindungen, die du dort fühlst, in deine sexuellen Erlebnisse einbinden.

Haben ein paar dieser Punkte mit dir resoniert? Wie fühlt sich Weiblichkeit in der Sexualität für dich an? Wenn du noch weitere Anmerkungen hast, schreib mir gerne oder diskutiere mit uns in der Seelenstriptease-Community auf Facebook!
Ich freue mich auf dich!

Deine Kathrin ❤️

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