Seelen Striptease

SST123 – 25 – Langzeitbeziehung mit Schmetterlingen im Bauch – Interview mit Dr. Leonie Thöne

Teil 1 des Interviews – SST123: Verlieben ist Chemie

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Teil 2 des Interviews – SST124:Langzeitbeziehung mit Schmetterlingen im Bauch

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Teil 3 des Interviews – SST125:Neue Lust in der Partnerschaft

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SST123 – 25 – Langzeitbeziehung mit Schmetterlingen im Bauch – Interview mit Dr. Leonie Thöne

Wie kann ich in einer Langzeitbeziehung die Schmetterlinge im Bauch erhalten? Gibt es wirklich körperliche Voraussetzungen, die stimmen müssen, damit wir uns verlieben? Welche Faktoren bestimmen, ob ich als Frau auf einen Mann attraktiv wirke, oder nicht? Wie sehr ist Verlieben reine Wissenschaft, und wie sehr etwas zutiefst Spirituelles? 

Dr. Leonie Thöne hat Antworten auf diese und viele andere Fragen!Ich bin so froh, sie im Podcast als Gast gehabt zu haben und bin selbst total inspiriert von all den Erkenntnissen, die ich aus unserem Gespräch gewonnen habe.

Deshalb jetzt: Rein in die Materie!

Dr. Leonie Thöne – Vom Mobbingopfer zum Beziehungscoach

Zuerst mal: Wer ist Dr. Leonie Thöne überhaupt? Seit 2015 hat sie tausende Frauen in allen Themen rund um Beziehung, Langzeitbeziehung, Dating, Attraktivität & Partnerschaft gecoacht. Dass sie heute eine wirkliche Beziehungsexpertin ist, hat vor allem mit ihrem eigenen Weg und Antrieb zu tun: Sie war als Jugendliche ein starkes Mobbingopfer und selbst damit konfrontiert, nicht als „beliebt“ oder „attraktiv“ zu gelten. Deshalb hat sie schon sehr früh großes Interesse daran entwickelt, eine Antwort auf die Frage zu finden, was die Grundlagen für Attraktivität und Anziehung zwischen Mann und Frau sind. Sie wollte wissen, was die eine Frau attraktiv macht und die andere nicht, warum man der einen Frau hinterherschaut und die andere gar nicht beachtet. Vor allem wollte sie wissenschaftliche Grundlagen und handfeste Antworten. Das brachte sie dazu, bereits mit Mitte zwanzig ihre Doktorarbeit über die Gesetze der Attraktivität zwischen Mann und Frau zu schreiben.

Sie verschlang jede wissenschaftliche Studie, die es zum Thema gab und setzte sich jahrelang mit Statistiken und Lehrbüchern auseinander. Unter ihren Freunden galt sie deshalb natürlich sehr bald als die, die sich auskennt – und wurde zur beliebten Paar-Beraterin im Bekanntenkreis. Dieser Weg führte sie dann nach und nach ins Coaching und sie startete ihren eigenen Youtube Kanal.

Dating, Liebeskummer und: Wie bekomme ich den Mann?

In den ersten Jahren fokussierte sich Dr. Leonie Thönes Coaching noch nicht auf das Thema Langzeitbeziehung sondern vor allem auf die Fragen rund um die Datingphase: Wie schaffe ich es, dass er mich attraktiv findet? Er schreibt nicht zurück, was soll ich tun? Spielt er nur mit mir? Warum hab ich immer Liebeskummer?, usw. waren die Anliegen, mit denen sie vielen Frauen weiterhalf.

Eine Erkenntnis, die gerade in der Anfangsphase des Datens wichtig ist: Wir werden von einem unbewussten Computerprogramm gesteuert, das uns immer wieder eine gewisse Kategorie von Männern auswählen lässt. „Oberflächlich möchten wir vielleicht eine erfüllte Beziehung, aber wenn irgendetwas unbewusst dagegen steuert, dann werden wir immer wieder die gleichen Typen in unser Leben ziehen: bindungsscheue Männer, Männer, die andere Ziele haben als wir, und so weiter. So nach dem Motto: Anderes Gesicht, aber eigentlich der gleiche Mann nochmal. Wir müssen also daran arbeiten, unser Computerprogramm zu erkennen und umzuschreiben“, sagt Dr. Leonie Thöne.

„Wie machen wir das? Indem wir unser Inneres zum Strahlen bringen. Denn das, was ich im Innen fühle, strahle ich auch nach Außen aus. Wie ich auf den anderen wirke, hat mit ganz vielen Parametern zu tun: die Größe der Pupillen, meine Gestik, Mimik, mein Atemrhythmus. Wenn ich es schaffe, meinen Inner Glow zu aktivieren, mich selbst zur Königin zu machen, dann ziehe ich auch andere Männer in mein Leben.“

Mit dieser Arbeit, die auf vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, schaffte es Dr. Leonie Thöne, ihren Klientinnen zu helfen, ihre Traumpartner in ihr Leben zu ziehen und die Datingphase erfolgreich zu meistern. „Allerdings merkte ich, dass viele Frauen nach einer Zeit zu mir zurück kamen, weil die Beziehungen zerbrachen. Sie standen also wieder ganz am Anfang. Da wurde mir bewusst, dass ich wissenschaftlich an einem Dead-End angelangt war. Ich konnte Frauen bis zu einem gewissen Grad helfen. Aber ich konnte ihnen nur ein Glas Wasser reichen, anstatt den ganzen Ozean. Etwas hat gefehlt. Eine Transformation auf tiefer Ebene konnte ich durch das rationale, rein wissenschaftliche Wissen nicht weitergeben.“

Persönliche Transformation: Von der Wissenschaft zur Spiritualität

„Ich musste also erst mich selbst transformieren“, sagt Dr. Leonie Thöne. Diese eigene Transformation war nicht einfach. Als Beziehungscoach ließ sie sich von ihrem Mann scheiden und ging ein Jahr auf Weltreise. Lange Zeit war sie in einem Ashram in Indien, durchlief verschiedene Yogaprogramme und ging auf Pilgerreise mit Sad Ghuru. „Vom kompletten Kopfmensch wurde ich nun plötzlich zutiefst spirituell“, erzählt sie, „als ich dann wieder nach Deutschland kam, wusste ich: Meine wissenschaftlichen Erkenntnisse und mein Coaching haben jetzt ein echtes Fundament. Heute gebe ich in meinen Coachings die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität weiter und coache vor allem Frauen, die eine Langzeitbeziehung haben, um dauerhaft glücklich zu sein.“

Eine wichtige Erkenntnis, die dabei eine große Rolle spielt, ist, dass das Verlieben und die Schmetterlinge im Bauch vor allem mit der eigenen Körperchemie zu tun haben. Bevor wir uns verlieben schafft unser System auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene die Voraussetzungen dazu. Das Verliebt-Sein verbraucht allerdings sehr viel Energie für den Körper, deshalb stellt sich nach drei bis sechs Monaten die Körperchemie wieder um und die Beziehung ändert sich auf hormoneller Ebene: das Verliebt-Sein lässt nach. Das Gute an dieser Erkenntnis ist jedoch, dass wir unsere Körperchemie jederzeit selbst beeinflussen können. Und zwar durch die Art, wie wir denken und was wir fühlen. 

Wenn es uns gelingt, in die Eigenverantwortung zu kommen und unsere emotionalen und mentalen Prozesse zu steuern, alte emotionale Blockaden aufzulösen und unsere Gedankenwelt zu reinigen, dann können wir in unserem System die Voraussetzungen für dauerhaftes Verliebt-Sein selbst kreieren!

Und genau so ist es auch mit der Lust auf Sex. Sie entsteht, wenn wir eine Körperchemie erschaffen, die unser Verlangen und die Möglichkeit zur Hingabe fördert. „Eine veränderte Körperchemie – also ein entspanntes System – verändert die Grundstruktur deiner Faszien, dein Aussehen, den Glanz deiner Haut, deinen Atemrhythmus und so viel mehr – all das spürt natürlich dein Partner!“, sagt Dr. Leonie Thöne. Und das ist es, woran sie heute in ihren Coachings mit ihren Klientinnen arbeitet. 

Langzeitbeziehung: Ich ändere mich, aber er ist immer noch derselbe Couch-Potato

Und somit wären wir dann beim nächsten Problem: Die Frau hat den passenden Mann in ihr Leben gezogen. Sie sind seit vielen Jahren in einer Langzeitbeziehung. Sie arbeitet nun an sich, macht sich selbst zur Königin, strahlt von Innen, ändert ihr Leben und geht voll in die Eigenverantwortung – und ihr Mann sitzt neben all der Entwicklung fröhlich auf der Couch und guckt Fußball wie eh und je.

„So viele Frauen kommen mit diesem Thema, denn oft sind es die Frauen. Sie beginnen, sich zu entwickeln und die Männer, die anfangs keine Lust haben. Wichtig ist aber da erst einmal: Annahme“, sagt Dr. Leonie Thöne. „Denn wenn wir anfangen, unseren Partner zu verurteilen, weil er anders ist als wir und nicht denselben Anreiz zur Entwicklung verspürt, dann schließen wir ihn unbewusst von unserer Liebe aus. Wenn ich mich über den Partner aufrege, dann nehme ich ihn nicht an, wie er ist. Liebe bedeutet aber Inklusion.

Ich kann keinen tollen Sex haben, wenn ich unbewusst denke: ‚Er schaut zwar ständig Fußball und das nervt mich total, aber ich liebe ihn ja.‘ Da ist eine Verurteilung drinnen, eben genau etwas, was ich NICHT liebe, und so kann ich mich selbst auch nicht 100 Prozent hingeben.“

Oft versuchen Frauen, den Mann zur Entwicklung zu bewegen. Sie machen den Fehler zu glauben, er hätte denselben Anreiz zur Weiterentwicklung wie sie selbst. Aber wir alle sind Individuen. Und der eigene Anreiz zur Entwicklung ist mit Sicherheit ein völlig anderer als der des Partners. Deshalb hilft die Frage: Was könnte der Antrieb meines Partners sein, sich zu entwickeln? Wo ist SEIN Schmerz, wo ist SEIN Wille? Nicht: Was ist meiner und wie kann ich ihm den überstülpen…

Fang sofort an: Der Moment ist jetzt!

Wenn wir uns entscheiden, den Weg der Bewusstwerdung zu gehen und etwas in uns verändern wollen, dann müssen wir gleichzeitig wissen, dass dieser Weg auch ein schmerzhafter Prozess sein kann. Es tut weh, sich mit seinen eigenen Gedanken und Emotionen auseinanderzusetzen und sich erst einmal einzugestehen: „Oh Gott, das, was ich da jahrelang gedacht und gefühlt habe, ist vielleicht totaler Mist.“ Aber wenn wir beginnen, zu hinterfragen, dann haben wir auch die Chance, wirklich fundamental etwas zu ändern und auf Dauer viel glücklicher und zufriedener zu werden. Allerdings braucht das Zeit und Geduld, immerhin haben wir Gehirn und Körper jahrelang trainiert, das zu denken und zu fühlen, was wir jetzt denken und fühlen. Es dauert, bis wir uns selbst umprogrammieren können. 

Ein einfacher Tipp, den wir alle sofort umsetzen können, ist: Total im Moment anzukommen. Was ist jetzt in diesem Moment da, was sehe, höre, fühle, denke, rieche, schmecke ich? Was kann ich in diesem Moment ändern? „Denn am stärksten unglücklich macht uns die Vorstellung einer nicht realen Zukunft oder die Erinnerung an etwas, was längst vorbei ist“, sagt Dr. Leonie Thöne, „deshalb: Stell dir ein paar Mal am Tag einen Wecker am Handy, atme durch, halte Inne und komm ins JETZT – denn das ist der einzige Moment, den du wirklich beeinflussen kannst.“

Und aus den vielen kleinen Momenten, die wir beeinflussen und bewusst erleben, besteht unser Leben.

Wow – Hammer, oder? So unglaublich viele spannende Erkenntnisse!!Ich bin selbst total inspiriert von diesem tollen Gespräch mit Dr. Leonie Thöne!Wie geht’s dir? Was hast du Neues erfahren, was hast du noch nicht gewusst?Und lebst du in einer Langzeitbeziehung & kannst vielleicht ein bisschen neuen Input aus der heutigen Folge mitnehmen?Lass mir gerne einen Kommentar da!

Falls du Interesse daran hast, persönlich mit Dr. Leonie Thöne zu arbeiten, dann gibt es hier die Links zu ihren Programmen und Angeboten:
Du bist eine erfolgreiche Frau und wünschst dir einen Partner auf Augenhöhe? Dann melde dich zum kostenlosen Beratungsgespräch an:  https://www.leonie-thoene.com/alphayin/
So läuft das kostenlose Beratungsgespräch ab:  https://www.leonie-thoene.com/lass-uns-sprechen/
Du willst deine Langzeitbeziehung retten und wieder eine glückliche Beziehung auf Augenhöhe? Dann komm ins kostenlose Onlineseminar: http://webinar.lovedynamics.de/online-seminar
Du brauchst Hilfe bei einem ganz besonderen Problem? Dann schau dir das VIP Email Coaching an: : https://bit.ly/39EbaSV

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Dann lass mir gerne eine Bewertung auf iTunes da. Über einen Kommentar ODER auf YouTube würde ich mich wahnsinnig freuen. 😘

Wenn du dich noch tiefer mit anderen austauschen willst, dann komm in meine Facebook Gruppe (nur für Frauen), in der du im geschützten Rahmen über die Themen Selbstliebe & Sexualität.

Weitere Podcast Episoden findest du hier.

Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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Wie kann ich in einer Langzeitbeziehung die Schmetterlinge im Bauch erhalten? Gibt es wirklich körperliche Voraussetzungen, die stimmen müssen, damit wir uns verlieben? Welche Faktoren bestimmen, ob ich als Frau auf einen Mann attraktiv wirke, oder nicht? Wie sehr ist Verlieben reine Wissenschaft, und wie sehr etwas zutiefst Spirituelles? 

Dr. Leonie Thöne hat Antworten auf diese und viele andere Fragen!Ich bin so froh, sie im Podcast als Gast gehabt zu haben und bin selbst total inspiriert von all den Erkenntnissen, die ich aus unserem Gespräch gewonnen habe.

Deshalb jetzt: Rein in die Materie!

Dr. Leonie Thöne – Vom Mobbingopfer zum Beziehungscoach

Zuerst mal: Wer ist Dr. Leonie Thöne überhaupt? Seit 2015 hat sie tausende Frauen in allen Themen rund um Beziehung, Langzeitbeziehung, Dating, Attraktivität & Partnerschaft gecoacht. Dass sie heute eine wirkliche Beziehungsexpertin ist, hat vor allem mit ihrem eigenen Weg und Antrieb zu tun: Sie war als Jugendliche ein starkes Mobbingopfer und selbst damit konfrontiert, nicht als „beliebt“ oder „attraktiv“ zu gelten. Deshalb hat sie schon sehr früh großes Interesse daran entwickelt, eine Antwort auf die Frage zu finden, was die Grundlagen für Attraktivität und Anziehung zwischen Mann und Frau sind. Sie wollte wissen, was die eine Frau attraktiv macht und die andere nicht, warum man der einen Frau hinterherschaut und die andere gar nicht beachtet. Vor allem wollte sie wissenschaftliche Grundlagen und handfeste Antworten. Das brachte sie dazu, bereits mit Mitte zwanzig ihre Doktorarbeit über die Gesetze der Attraktivität zwischen Mann und Frau zu schreiben.

Sie verschlang jede wissenschaftliche Studie, die es zum Thema gab und setzte sich jahrelang mit Statistiken und Lehrbüchern auseinander. Unter ihren Freunden galt sie deshalb natürlich sehr bald als die, die sich auskennt – und wurde zur beliebten Paar-Beraterin im Bekanntenkreis. Dieser Weg führte sie dann nach und nach ins Coaching und sie startete ihren eigenen Youtube Kanal.

Dating, Liebeskummer und: Wie bekomme ich den Mann?

In den ersten Jahren fokussierte sich Dr. Leonie Thönes Coaching noch nicht auf das Thema Langzeitbeziehung sondern vor allem auf die Fragen rund um die Datingphase: Wie schaffe ich es, dass er mich attraktiv findet? Er schreibt nicht zurück, was soll ich tun? Spielt er nur mit mir? Warum hab ich immer Liebeskummer?, usw. waren die Anliegen, mit denen sie vielen Frauen weiterhalf.

Eine Erkenntnis, die gerade in der Anfangsphase des Datens wichtig ist: Wir werden von einem unbewussten Computerprogramm gesteuert, das uns immer wieder eine gewisse Kategorie von Männern auswählen lässt. „Oberflächlich möchten wir vielleicht eine erfüllte Beziehung, aber wenn irgendetwas unbewusst dagegen steuert, dann werden wir immer wieder die gleichen Typen in unser Leben ziehen: bindungsscheue Männer, Männer, die andere Ziele haben als wir, und so weiter. So nach dem Motto: Anderes Gesicht, aber eigentlich der gleiche Mann nochmal. Wir müssen also daran arbeiten, unser Computerprogramm zu erkennen und umzuschreiben“, sagt Dr. Leonie Thöne.

„Wie machen wir das? Indem wir unser Inneres zum Strahlen bringen. Denn das, was ich im Innen fühle, strahle ich auch nach Außen aus. Wie ich auf den anderen wirke, hat mit ganz vielen Parametern zu tun: die Größe der Pupillen, meine Gestik, Mimik, mein Atemrhythmus. Wenn ich es schaffe, meinen Inner Glow zu aktivieren, mich selbst zur Königin zu machen, dann ziehe ich auch andere Männer in mein Leben.“

Mit dieser Arbeit, die auf vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, schaffte es Dr. Leonie Thöne, ihren Klientinnen zu helfen, ihre Traumpartner in ihr Leben zu ziehen und die Datingphase erfolgreich zu meistern. „Allerdings merkte ich, dass viele Frauen nach einer Zeit zu mir zurück kamen, weil die Beziehungen zerbrachen. Sie standen also wieder ganz am Anfang. Da wurde mir bewusst, dass ich wissenschaftlich an einem Dead-End angelangt war. Ich konnte Frauen bis zu einem gewissen Grad helfen. Aber ich konnte ihnen nur ein Glas Wasser reichen, anstatt den ganzen Ozean. Etwas hat gefehlt. Eine Transformation auf tiefer Ebene konnte ich durch das rationale, rein wissenschaftliche Wissen nicht weitergeben.“

Persönliche Transformation: Von der Wissenschaft zur Spiritualität

„Ich musste also erst mich selbst transformieren“, sagt Dr. Leonie Thöne. Diese eigene Transformation war nicht einfach. Als Beziehungscoach ließ sie sich von ihrem Mann scheiden und ging ein Jahr auf Weltreise. Lange Zeit war sie in einem Ashram in Indien, durchlief verschiedene Yogaprogramme und ging auf Pilgerreise mit Sad Ghuru. „Vom kompletten Kopfmensch wurde ich nun plötzlich zutiefst spirituell“, erzählt sie, „als ich dann wieder nach Deutschland kam, wusste ich: Meine wissenschaftlichen Erkenntnisse und mein Coaching haben jetzt ein echtes Fundament. Heute gebe ich in meinen Coachings die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität weiter und coache vor allem Frauen, die eine Langzeitbeziehung haben, um dauerhaft glücklich zu sein.“

Eine wichtige Erkenntnis, die dabei eine große Rolle spielt, ist, dass das Verlieben und die Schmetterlinge im Bauch vor allem mit der eigenen Körperchemie zu tun haben. Bevor wir uns verlieben schafft unser System auf körperlicher, mentaler und emotionaler Ebene die Voraussetzungen dazu. Das Verliebt-Sein verbraucht allerdings sehr viel Energie für den Körper, deshalb stellt sich nach drei bis sechs Monaten die Körperchemie wieder um und die Beziehung ändert sich auf hormoneller Ebene: das Verliebt-Sein lässt nach. Das Gute an dieser Erkenntnis ist jedoch, dass wir unsere Körperchemie jederzeit selbst beeinflussen können. Und zwar durch die Art, wie wir denken und was wir fühlen. 

Wenn es uns gelingt, in die Eigenverantwortung zu kommen und unsere emotionalen und mentalen Prozesse zu steuern, alte emotionale Blockaden aufzulösen und unsere Gedankenwelt zu reinigen, dann können wir in unserem System die Voraussetzungen für dauerhaftes Verliebt-Sein selbst kreieren!

Und genau so ist es auch mit der Lust auf Sex. Sie entsteht, wenn wir eine Körperchemie erschaffen, die unser Verlangen und die Möglichkeit zur Hingabe fördert. „Eine veränderte Körperchemie – also ein entspanntes System – verändert die Grundstruktur deiner Faszien, dein Aussehen, den Glanz deiner Haut, deinen Atemrhythmus und so viel mehr – all das spürt natürlich dein Partner!“, sagt Dr. Leonie Thöne. Und das ist es, woran sie heute in ihren Coachings mit ihren Klientinnen arbeitet. 

Langzeitbeziehung: Ich ändere mich, aber er ist immer noch derselbe Couch-Potato

Und somit wären wir dann beim nächsten Problem: Die Frau hat den passenden Mann in ihr Leben gezogen. Sie sind seit vielen Jahren in einer Langzeitbeziehung. Sie arbeitet nun an sich, macht sich selbst zur Königin, strahlt von Innen, ändert ihr Leben und geht voll in die Eigenverantwortung – und ihr Mann sitzt neben all der Entwicklung fröhlich auf der Couch und guckt Fußball wie eh und je.

„So viele Frauen kommen mit diesem Thema, denn oft sind es die Frauen. Sie beginnen, sich zu entwickeln und die Männer, die anfangs keine Lust haben. Wichtig ist aber da erst einmal: Annahme“, sagt Dr. Leonie Thöne. „Denn wenn wir anfangen, unseren Partner zu verurteilen, weil er anders ist als wir und nicht denselben Anreiz zur Entwicklung verspürt, dann schließen wir ihn unbewusst von unserer Liebe aus. Wenn ich mich über den Partner aufrege, dann nehme ich ihn nicht an, wie er ist. Liebe bedeutet aber Inklusion.

Ich kann keinen tollen Sex haben, wenn ich unbewusst denke: ‚Er schaut zwar ständig Fußball und das nervt mich total, aber ich liebe ihn ja.‘ Da ist eine Verurteilung drinnen, eben genau etwas, was ich NICHT liebe, und so kann ich mich selbst auch nicht 100 Prozent hingeben.“

Oft versuchen Frauen, den Mann zur Entwicklung zu bewegen. Sie machen den Fehler zu glauben, er hätte denselben Anreiz zur Weiterentwicklung wie sie selbst. Aber wir alle sind Individuen. Und der eigene Anreiz zur Entwicklung ist mit Sicherheit ein völlig anderer als der des Partners. Deshalb hilft die Frage: Was könnte der Antrieb meines Partners sein, sich zu entwickeln? Wo ist SEIN Schmerz, wo ist SEIN Wille? Nicht: Was ist meiner und wie kann ich ihm den überstülpen…

Fang sofort an: Der Moment ist jetzt!

Wenn wir uns entscheiden, den Weg der Bewusstwerdung zu gehen und etwas in uns verändern wollen, dann müssen wir gleichzeitig wissen, dass dieser Weg auch ein schmerzhafter Prozess sein kann. Es tut weh, sich mit seinen eigenen Gedanken und Emotionen auseinanderzusetzen und sich erst einmal einzugestehen: „Oh Gott, das, was ich da jahrelang gedacht und gefühlt habe, ist vielleicht totaler Mist.“ Aber wenn wir beginnen, zu hinterfragen, dann haben wir auch die Chance, wirklich fundamental etwas zu ändern und auf Dauer viel glücklicher und zufriedener zu werden. Allerdings braucht das Zeit und Geduld, immerhin haben wir Gehirn und Körper jahrelang trainiert, das zu denken und zu fühlen, was wir jetzt denken und fühlen. Es dauert, bis wir uns selbst umprogrammieren können. 

Ein einfacher Tipp, den wir alle sofort umsetzen können, ist: Total im Moment anzukommen. Was ist jetzt in diesem Moment da, was sehe, höre, fühle, denke, rieche, schmecke ich? Was kann ich in diesem Moment ändern? „Denn am stärksten unglücklich macht uns die Vorstellung einer nicht realen Zukunft oder die Erinnerung an etwas, was längst vorbei ist“, sagt Dr. Leonie Thöne, „deshalb: Stell dir ein paar Mal am Tag einen Wecker am Handy, atme durch, halte Inne und komm ins JETZT – denn das ist der einzige Moment, den du wirklich beeinflussen kannst.“

Und aus den vielen kleinen Momenten, die wir beeinflussen und bewusst erleben, besteht unser Leben.

Wow – Hammer, oder? So unglaublich viele spannende Erkenntnisse!!Ich bin selbst total inspiriert von diesem tollen Gespräch mit Dr. Leonie Thöne!Wie geht’s dir? Was hast du Neues erfahren, was hast du noch nicht gewusst?Und lebst du in einer Langzeitbeziehung & kannst vielleicht ein bisschen neuen Input aus der heutigen Folge mitnehmen?Lass mir gerne einen Kommentar da!

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So läuft das kostenlose Beratungsgespräch ab:  https://www.leonie-thoene.com/lass-uns-sprechen/
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