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SST152 – Zyklus leben – Wie du die 4 Zyklusphasen nutzen kannst

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SST152 – Zyklus leben – Wie du die 4 Zyklusphasen nutzen kannst

Was sind die vier Zyklusphasen und wie kannst du am besten im Einklang mit deinem Zyklus leben?

Darum geht es heute. Ich berichte dir, wie es mir immer besser gelingt, meinen Zyklus zu erspüren und damit eine immer tiefere Freundschaft zu meinem eigenen Körper aufzubauen.

Im Einklang mit dem Zyklus leben – Warum eigentlich?

Ich finde, wir Frauen generell haben leider gelernt, uns immer weiter von unserem Zyklus zu entfernen, uns nicht richtig zu spüren und lieber gesellschaftlichen Normen zu entsprechen, den Alltagsstress ‚auszuhalten‘ und damit eigentlich an uns vorbei zu leben.

Meine eigene Gesundheitsreise im letzten Jahr hat mich in diesem Bereich auf sehr viele Themen aufmerksam gemacht. Deshalb hab ich beschlossen, alles über meinen Zyklus zu lernen und immer mehr auf meinen Körper zu hören, um im Einklang mit mir selbst zu leben und zu arbeiten. Seit ich das tue, geht es mir sehr viel besser. Deshalb möchte ich das, was ich gelernt habe, gerne an euch weitergeben.

Schlüsseln wir also auf, wie du jede einzelne Phase deines Zyklus am besten für dich nutzen kannst. Und zwar nach dem Jahreszeitensystem…

Der Frühling – Das Ei beginnt zu wachsen

Du kannst die Follikelphase mit dem Frühling vergleichen. Ein neues Ei wächst in dir heran, so wie im Frühling die neuen Knospen sprießen und frische Blumen beginnen zu blühen.

In dieser Phase spürst du viel Energie und Elan, du hast Lust, raus zu gehen, Freunde zu treffen, Neues auszuprobieren, Sport zu machen – und du bist total produktiv. Da ich selbstständig bin, teile ich mir meine Arbeit selbst ein, und kann so im Einklang mit meinem Zyklus leben. Das heißt, in der Follikelphase produziere ich Videos, halte Coachings und Retreats, spreche mit KundInnen und mache alles, was von mir einen Fokus nach außen verlangt.

Ernährungstechnisch achte ich darauf, nicht schwer zu essen, um meine Energie optimal nutzen zu können, ich esse eher gedämpft und sehr nährstoffreich.

Der Sommer – Dein Eisprung macht dich aktiv

In der Eisprungphase bist du am fruchtbarsten. Du fühlst dich – evolutionsbedingt – am aktivsten und attraktivsten. Wenn du daten willst: Tu es jetzt! Es ist jetzt auch eine optimale Zeit, um Präsentationen zu halten, öffentliche Auftritte zu machen und dich zu verkaufen.

Ernährungstechnisch solltest du jetzt leichte Kohlehydrate zu dir nehmen, du kannst viel Sport machen, da du sehr viel Energie hast.

Ganz dem Sommer entsprechend kannst du in diese Phase auch Kurzurlaube legen, mit Freunden ausgehen, Party machen und so weiter…

Der Herbst – Zeit für den ‚Nestbau‘

Wenn du schwanger werden möchtest, nistet sich in dieser Zeit das Ei in deiner Gebärmutter ein. Wenn das nicht der Fall ist, bildet sich jetzt der Gelbkörper zurück. Progesteron sollte in dieser Phase das dominierende Hormon sein.

Wie auch am Herbstbeginn fühlst du dich vielleicht am Anfang der Lutealphase noch energetischer, je näher du an die Menstruation kommst, desto mehr wirst du dich allerdings instinktiv nach innen kehren. Jetzt ist eine tolle Zeit für Hausarbeit, auf- und ausräumen, putzen, Buchhaltung machen, Organisatorisches erledigen.

Vergleiche es ein bisschen mit dem Nestbau für den Winter: Alles, was dein Leben gemütlicher macht, solltest du jetzt tun. Je mehr ich im Einklang mit meinem Zyklus leben kann, desto intensiver fällt mir auf, dass ich während dieser Zeit ganz viel Self-Care brauche. Und genau dafür nehme ich mir in der Lutealphase auch ausreichend Zeit. Ich mache kaum noch intensiv Sport, außer angenehme Yoga-Einheiten.

Ich esse vor allem komplexe Kohlehydrate und liebe es, während dieser Zeit mein Essen zu backen oder zu rösten, um dein Heißhunger auf Süßes zu stillen. Außerdem unterstütze ich meinen Darm und meine Leber, damit überschüssiges Östrogen leichter abtransportiert werden kann.

Der Winter – Deine Menstruation bringt Zeit für Innenschau

Wenn deine Regelblutung dann einsetzt solltest du am besten für drei bis vier Tage gar nichts tun! Für viele Frauen ist das leider nicht möglich. Falls du zu den Frauen gehörst, die zum Beispiel angestellt sind und während der Menstruation zur Arbeit gehen müssen, versuche trotzdem, dir in dieser Zeit so wenig wie möglich rundherum vorzunehmen. Reduziere deine Termine auf das absolute Minimum und nimm dir ganz viel Zeit für dich. Da ich durch meine Selbstständigkeit ziemlich gut mit meinem Zyklus leben kann, blocke ich mir mittlerweile während der Menstruation mindestens drei Tage im Kalender, in denen ich überhaupt nicht rausgehe, niemanden treffe und keine Verpflichtungen habe. Ich mache keinen Sport und widme mich nur mir selbst.

Während der Menstruation arbeiten rechte und linke Gehirnhälfte übrigens am besten zusammen, das heißt, du bist während dieser Zeit innerlich sehr kreativ und spirituell gut angebunden. Es ist die perfekte Phase für Meditation und Reflektion. Nimm dir Zeit zu journalen, schreib auf, was du diesen Monat loslassen und nächsten Monat willkommen heißen willst.

Was deine Ernährung betrifft solltest du darauf achten, viel Zink und Eisen zu dir zu nehmen. Ein Powerfood dafür sind zum Beispiel Algen.

Zyklus tracken:

Falls du dich nach all dem, was du jetzt gelernt hast, auch intensiver mit deinem Zyklus auseinandersetzen willst und vor allem die Vorgänge in deinem Körper besser kennenlernen und verstehen möchtest, dann kann ich dir empfehlen, deinen Zyklus durch Temperaturmessen zu beobachten. Du kannst das entweder mit einem Thermometer und entsprechenden Handy-Apps machen.

Oder – wenn du es noch genauer willst – trackle benutzen. Trackle ist eine Art elektrischer Tampon, der während des Schlafes deine Basaltemperatur misst und sie dann, wenn du ihn morgens ins Übertragungsgerät steckst, in deine App überträgt. Mir gelingt es mit trackle mittlerweile, meinen Zyklus wirklich gut zu verfolgen. Wenn dich das auch anspricht, bekommst du mit dem Code KATHRIN10 10 Prozent Rabatt auf deine Bestellung bei trackle. Ich lasse dir den Link dazu hier: http://bit.ly/trackle_kathrin

Für mich wird eines immer klarer, seit ich mehr und mehr mit meinem Zyklus leben kann: Wir Frauen versuchen so oft, unseren Körper wohin zu ‚boxen‘, wo er gerade gar nicht hin will. Das zeigt sich dann in einem Hormonchaos und ganz vielen anderen Symptomen. Wenn wir aber wieder beginnen, mehr auf uns selbst und unsere eigenen Prozesse zu hören, können viele Symptome weichen.

Hast du damit vielleicht schon Erfahrungen gemacht? Dann lass mir gerne einen Kommentar dazu hier!

Deine Kathrin ❤️

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Weitere Podcast Episoden findest du hier.

Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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