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SST118 – 10 Quick-Tipps für deine Operation / Laparoskopie

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SST118 – 10 Quick-Tipps für deine Operation / Laparoskopie

Ihr Lieben, wer meine letzten beiden Podcast-Folgen gehört hat, der kennt sich schon bestens aus mit meiner Geschichte:Ich hatte Ende Juli eine Laparoskopie – also eine minimal invasive Operation, bei der man in den Bauch reinschauen kann. Bei mir wurde gecheckt, was die zystischen Veränderungen an meinem Eierstock genau sind und ich bin erleichtert, dass es sich nicht um einen Tumor handelt sondern momentan „nur“ der Verdacht auf Endometriose besteht.

In der letzten Folge hab ich euch schon erzählt, wie ich die Narkose und meine OP als spirituelle Erfahrung genutzt habe, um alte Familienthemen loszulassen und mich noch tiefer mit mir und der Weisheit meines Körpers zu verbinden.Heute hab ich mir gedacht, dass ich so viel durch die OP gelernt habe, dass ich auch ein paar Tipps davon an euch weitergeben möchte.Also falls euch in der nächsten Zeit eine Operation bevorsteht – hier sind meine 10 Quick-Tipps für’s Davor und Danach und für einen möglichst reibungslosen Ablauf!

Ich hoffe, sie helfen euch!(PS: Kleiner Disclaimer am Anfang: Ich bin weder Ärztin noch Krankenschwester noch habe ich eine medizinische Ausbildung in irgendeiner Hinsicht. Ich spreche als totaler Laie und gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen weiter!)

Und jetzt geht’s los:

1. Lass deine Emotionen zu

Es ist völlig normal, dass du vor einer Operation nervös bist. Es ist normal, dass du Angst hast, dass du Panik kriegst, dass du dir Worst-Case-Szenarien ausmalst und überlegst, was alles schief gehen könnte. Es ist NORMAL! Es ist auch normal, dass du heulst, dass du zweifelst und dass du nicht weißt, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast. Nimm diese Ängste und Emotionen an. Und umgib dich mit Menschen, die dich unterstützen und für dich da sind. Du darfst dir auch erlauben, ein anstrengender Patient zu sein: Frag die Ärzte aus! Frag zwei oder drei Mal nach. Dieses Recht hast du! Es geht um dich und deinen Körper und du darfst alles ansprechen, was dir auf dem Herzen liegt! Und wenn es dir hilft, dann hol dir professionelle Hilfe von einem Coach, oder einem Psychotherapeuten. Alles das ist vollkommen in Ordnung!

2. Verzichte auf Gluten, Zucker und Hülsenfrüchte

Zwei Wochen vor der Operation ist es sinnvoll, auf diese Nahrungsmittel zu verzichten, weil sie entzündungsfördernd und blähend sind. Das heißt, deine Wundheilung wird wahrscheinlich schneller und schmerzfreier erfolgen, wenn du vor der OP kein Gluten, keinen Zucker und keine Hülsenfrüchte mehr isst. Bei mir jedenfalls ist das 100 Prozent der Fall. Ich fühle mich ein paar Tage nach der Operation schon wieder relativ fit und sehe meinen Wunden buchstäblich beim Heilen zu!

3. Mediation, Bodyscans, Energiearbeit

Ich bin überzeugt, dass alle unsere Krankheitsbilder eine tiefere Wurzel haben. Wenn du das auch denkst, dann kannst du die Operation als Anstoß nehmen, deinem Körper noch mehr zuzuhören und ganz bewusst meditieren. Ich habe auch sehr viele Bodyscans gemacht und immer wieder Heilenergie in meine Gebärmutter geschickt und mich ganz bewusst mit der heilsten Version von mir verbunden – sogar noch direkt vor der Narkose. 

4. Energiekicks für den Kreislauf

Nach der Operation ist es völlig normal, dass dein Kreislauf erst wieder langsam in Schwung kommen muss. Ich hatte zum Beispiel beim ersten Mal Aufstehen und ins Bad Gehen gleich einen kleinen Kollaps. Da hat es mir super geholfen, dass ich mir schon im Vorhinein viel zu essen und zu trinken ins Krankenhaus mitgenommen habe. Vor allem Bananen, Studentenfutter, Smoothies und Apfelsaft helfen super, um den Kreislauf langsam wieder hochzufahren!

5. Ein paar Produkte, die mir geholfen haben…

Ich habe folgende Produkte regelmäßig vor und nach der Operation eingenommen: CBD-Öl von Hanfgeflüster, um meine Nerven zu beruhigen (dazu gebe ich euch weiter unten noch einen Rabattcode). Arnika Globuli gegen Schmerzen und zur besseren Wundheilung. Lavendelöl von Doterra zur Beruhigung (könnt ihr gerne auch über mich bestellen, wenn ihr es mal probieren mögt). Nux Vomica Globuli gegen Übelkeit und zur Kreislaufstärkung. Bromelain-Ananasextrakt zur besseren Abschwellung und Wundheilung. Ich habe alles, was ich eingenommen habe, aber auch vorher mit den Ärzten abgesprochen. Zwei Tage vor der OP habe ich mir eine Infusion mit Zink, B12, Biotin und Vitamin C geben lassen, um nochmal volle Power in meinen Körper zu pumpen, damit er wirklich super vorbereitet ist und ganz viel Kraft hat.

6. Nach der Laparoskopie: Das Pinkeln erleichtern

Ich persönlich hatte damit KEIN Problem – im Gegenteil, ich konnte nach der Operation sogar richtig viel pinkeln. Aber ich habe in sehr vielen Videos und Foren von anderen Frauen gehört, dass sie nach ihrer Laparoskopie Probleme beim Pinkeln hatten. Und da habe ich von vielen auch die Empfehlung für eine „Happy Po“-Podusche bekommen, die das Pinkeln dann erleichtern soll. Wie gesagt, ich hab die nicht verwendet, aber ich gebe euch den Tipp trotzdem mal weiter!

7. Periodenunterwäsche für leichte Blutungen

Nach einer Laparoskopie kann es immer sein, dass man in den nächsten Tagen oder auch Wochen leichte Blutungen hat. Ich empfehle euch, Periodenunterwäsche zu tragen. Die ist super bequem und trägt sich wie normale Unterwäsche – nur hat sie ein eingenähtes Pad, das das Blut gleich aufsaugt. Sie kann dann ganz normal in der Waschmaschine gewaschen werden. Achtung Werbung: Ich benutze die Slips der Marke Femtis und der Marke Mylily ( Rabattcode: Kathrin15 ) und kann sie beide empfehlen!

8. Bequeme Kleidung und richtiger Sitz

Nehmt euch NUR total bequeme Sachen mit, die nicht an euren Wunden scheuern. Also weite Shirts, Jogginghosen, und (besonders im Fall einer Laparoskopie) Unterwäsche, die entweder ganz tief sitzt oder bis hoch zum Nabel geht – also nicht die „Normalhöhe“ bei Unterwäsche – die wird nämlich genau auf euren Wunden reiben. 

9. Entspannungsmusik

Ich habe gelesen, dass die Heilung viel schneller vorangeht, wenn man während der Operation Musik hört. Also hab ich mir eine entspannende Playlist mit klassischer Musik zusammengestellt und gefragt, ob ich die auch während der OP hören darf – OBWOHL ich in Vollnarkose war. Die Ärzte hatten nichts dagegen. 

10. Kissen, Kissen, Kissen

Für die Autofahrten nach der Operation empfehle ich euch, immer mindestens drei Kissen dabei zu haben. Eines unter dem Po, eines hinterm Rücken und eines Zwischen dem Gurt und dem Bauch. Das hat sich echt schon mehr als einmal bezahlt gemacht!

So – das waren meine zehn Learnings rund um die Operation!

Falls ihr noch weitere Tipps habt dann zögert bitte nicht, sie gleich hier in die Kommentare zu schreiben, damit alle, die eine Laparoskopie vor sich haben, schon BESTENS vorbereitet hinein gehen. Denn ich finde, je mehr man im Vorhinein schon weiß, desto eher kann man sich entspannen.
Ich bin im Herzen bei euch allen! Eine feste Umarmung, eure Kathrin ❤️

Für alle, die das CBD-Öl von Hanfgeflüster ausprobieren möchten: Mit dem Code „Kathrin20“ bekommt ihr 20 Prozent Rabatt auf eure Bestellung im Online Shop!

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Wenn du dich noch tiefer mit anderen austauschen willst, dann komm in meine Facebook Gruppe (nur für Frauen), in der du im geschützten Rahmen über die Themen Selbstliebe & Sexualität.

Weitere Podcast Episoden findest du hier.

Liebe Grüße Kathrin Ismaier

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In der letzten Folge hab ich euch schon erzählt, wie ich die Narkose und meine OP als spirituelle Erfahrung genutzt habe, um alte Familienthemen loszulassen und mich noch tiefer mit mir und der Weisheit meines Körpers zu verbinden.Heute hab ich mir gedacht, dass ich so viel durch die OP gelernt habe, dass ich auch ein paar Tipps davon an euch weitergeben möchte.Also falls euch in der nächsten Zeit eine Operation bevorsteht – hier sind meine 10 Quick-Tipps für’s Davor und Danach und für einen möglichst reibungslosen Ablauf!

Ich hoffe, sie helfen euch!(PS: Kleiner Disclaimer am Anfang: Ich bin weder Ärztin noch Krankenschwester noch habe ich eine medizinische Ausbildung in irgendeiner Hinsicht. Ich spreche als totaler Laie und gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen weiter!)

Und jetzt geht’s los:

1. Lass deine Emotionen zu

Es ist völlig normal, dass du vor einer Operation nervös bist. Es ist normal, dass du Angst hast, dass du Panik kriegst, dass du dir Worst-Case-Szenarien ausmalst und überlegst, was alles schief gehen könnte. Es ist NORMAL! Es ist auch normal, dass du heulst, dass du zweifelst und dass du nicht weißt, ob du die richtige Entscheidung getroffen hast. Nimm diese Ängste und Emotionen an. Und umgib dich mit Menschen, die dich unterstützen und für dich da sind. Du darfst dir auch erlauben, ein anstrengender Patient zu sein: Frag die Ärzte aus! Frag zwei oder drei Mal nach. Dieses Recht hast du! Es geht um dich und deinen Körper und du darfst alles ansprechen, was dir auf dem Herzen liegt! Und wenn es dir hilft, dann hol dir professionelle Hilfe von einem Coach, oder einem Psychotherapeuten. Alles das ist vollkommen in Ordnung!

2. Verzichte auf Gluten, Zucker und Hülsenfrüchte

Zwei Wochen vor der Operation ist es sinnvoll, auf diese Nahrungsmittel zu verzichten, weil sie entzündungsfördernd und blähend sind. Das heißt, deine Wundheilung wird wahrscheinlich schneller und schmerzfreier erfolgen, wenn du vor der OP kein Gluten, keinen Zucker und keine Hülsenfrüchte mehr isst. Bei mir jedenfalls ist das 100 Prozent der Fall. Ich fühle mich ein paar Tage nach der Operation schon wieder relativ fit und sehe meinen Wunden buchstäblich beim Heilen zu!

3. Mediation, Bodyscans, Energiearbeit

Ich bin überzeugt, dass alle unsere Krankheitsbilder eine tiefere Wurzel haben. Wenn du das auch denkst, dann kannst du die Operation als Anstoß nehmen, deinem Körper noch mehr zuzuhören und ganz bewusst meditieren. Ich habe auch sehr viele Bodyscans gemacht und immer wieder Heilenergie in meine Gebärmutter geschickt und mich ganz bewusst mit der heilsten Version von mir verbunden – sogar noch direkt vor der Narkose. 

4. Energiekicks für den Kreislauf

Nach der Operation ist es völlig normal, dass dein Kreislauf erst wieder langsam in Schwung kommen muss. Ich hatte zum Beispiel beim ersten Mal Aufstehen und ins Bad Gehen gleich einen kleinen Kollaps. Da hat es mir super geholfen, dass ich mir schon im Vorhinein viel zu essen und zu trinken ins Krankenhaus mitgenommen habe. Vor allem Bananen, Studentenfutter, Smoothies und Apfelsaft helfen super, um den Kreislauf langsam wieder hochzufahren!

5. Ein paar Produkte, die mir geholfen haben…

Ich habe folgende Produkte regelmäßig vor und nach der Operation eingenommen: CBD-Öl von Hanfgeflüster, um meine Nerven zu beruhigen (dazu gebe ich euch weiter unten noch einen Rabattcode). Arnika Globuli gegen Schmerzen und zur besseren Wundheilung. Lavendelöl von Doterra zur Beruhigung (könnt ihr gerne auch über mich bestellen, wenn ihr es mal probieren mögt). Nux Vomica Globuli gegen Übelkeit und zur Kreislaufstärkung. Bromelain-Ananasextrakt zur besseren Abschwellung und Wundheilung. Ich habe alles, was ich eingenommen habe, aber auch vorher mit den Ärzten abgesprochen. Zwei Tage vor der OP habe ich mir eine Infusion mit Zink, B12, Biotin und Vitamin C geben lassen, um nochmal volle Power in meinen Körper zu pumpen, damit er wirklich super vorbereitet ist und ganz viel Kraft hat.

6. Nach der Laparoskopie: Das Pinkeln erleichtern

Ich persönlich hatte damit KEIN Problem – im Gegenteil, ich konnte nach der Operation sogar richtig viel pinkeln. Aber ich habe in sehr vielen Videos und Foren von anderen Frauen gehört, dass sie nach ihrer Laparoskopie Probleme beim Pinkeln hatten. Und da habe ich von vielen auch die Empfehlung für eine „Happy Po“-Podusche bekommen, die das Pinkeln dann erleichtern soll. Wie gesagt, ich hab die nicht verwendet, aber ich gebe euch den Tipp trotzdem mal weiter!

7. Periodenunterwäsche für leichte Blutungen

Nach einer Laparoskopie kann es immer sein, dass man in den nächsten Tagen oder auch Wochen leichte Blutungen hat. Ich empfehle euch, Periodenunterwäsche zu tragen. Die ist super bequem und trägt sich wie normale Unterwäsche – nur hat sie ein eingenähtes Pad, das das Blut gleich aufsaugt. Sie kann dann ganz normal in der Waschmaschine gewaschen werden. Achtung Werbung: Ich benutze die Slips der Marke Femtis und der Marke Mylily ( Rabattcode: Kathrin15 ) und kann sie beide empfehlen!

8. Bequeme Kleidung und richtiger Sitz

Nehmt euch NUR total bequeme Sachen mit, die nicht an euren Wunden scheuern. Also weite Shirts, Jogginghosen, und (besonders im Fall einer Laparoskopie) Unterwäsche, die entweder ganz tief sitzt oder bis hoch zum Nabel geht – also nicht die „Normalhöhe“ bei Unterwäsche – die wird nämlich genau auf euren Wunden reiben. 

9. Entspannungsmusik

Ich habe gelesen, dass die Heilung viel schneller vorangeht, wenn man während der Operation Musik hört. Also hab ich mir eine entspannende Playlist mit klassischer Musik zusammengestellt und gefragt, ob ich die auch während der OP hören darf – OBWOHL ich in Vollnarkose war. Die Ärzte hatten nichts dagegen. 

10. Kissen, Kissen, Kissen

Für die Autofahrten nach der Operation empfehle ich euch, immer mindestens drei Kissen dabei zu haben. Eines unter dem Po, eines hinterm Rücken und eines Zwischen dem Gurt und dem Bauch. Das hat sich echt schon mehr als einmal bezahlt gemacht!

So – das waren meine zehn Learnings rund um die Operation!

Falls ihr noch weitere Tipps habt dann zögert bitte nicht, sie gleich hier in die Kommentare zu schreiben, damit alle, die eine Laparoskopie vor sich haben, schon BESTENS vorbereitet hinein gehen. Denn ich finde, je mehr man im Vorhinein schon weiß, desto eher kann man sich entspannen.
Ich bin im Herzen bei euch allen! Eine feste Umarmung, eure Kathrin ❤️

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