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SST103 – Mein Umfeld akzeptiert & versteht meine Spiritualität nicht? Was tun?

Kennt ihr das? Ihr entwickelt euch persönlich weiter, werdet wollt eure Spiritualität leben, werdet gerade vegan, befasst euch mit Persönlichkeitsentwicklung oder fangt an zu meditieren – und dann redet ihr mit eurer Familie, eurem Partner oder euren Freunden und habt das Gefühl: NIEMAND VERSTEHT MICH!
 

Hilfe! Keiner versteht mich!

 
Ich kenn das so gut!! Ich habe vor Jahren angefangen, mein Leben anders zu leben als meine Familie und meine Freunde, einfach, weil ICH es so gefühlt habe & das war am Anfang SO hart… Ich bin von der Medieninformatik-Studentin mit festem Freund und stinknormalem Leben zu einer Studienabbrecherin, die vegan isst und Bloggerin werden will geworden. WTF? Könnt ihr euch vorstellen, wie mein Umfeld darauf reagiert hat? Die haben das am Anfang nicht sehr lustig gefunden… Und das waren echt keine leichten Zeiten für mich. 
 

Wut ist normal

 
Am Anfang war ich so oft wütend. Wenn meine damaligen Freunde Witze gemacht haben, darüber dass ich vegan werde. Oder zu meinem Podcast blöde Fragen gestellt haben. Ich hab sogar eine Weile den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen & bin einfach in eine andere Stadt gezogen. Und diese Phase hat es gebraucht: Dass ich mal echt wütend bin auf alle, die mich nicht verstanden haben und mich anders haben wollten, als ich bin & auf alle, die damals meiner Entwicklung im Weg gestanden sind. Wut schafft auch Abgrenzung und gibt ein starkes ICH-Gefühl. Deshalb gehört sie zu dem Prozess der persönlichen Weiterentwicklung genau so dazu wie die „schönen“ Gefühle, die in der Spiritualität so gern bevorzugt werden…
 

Nimm deine Masken ab und sei selbst die Veränderung

 
Irgendwann, nachdem ich eine Weile in einer neuen Umgebung geübt habe, ich selbst zu sein – also die neue Kathrin – war es dann auch einfacher, in meinen „alten“ Beziehungen ich selber zu sein. 
Mit der Zeit habe ich begonnen, meine Familie oder meine Freunde, die noch ihr „normales“ Leben führten, nicht mehr ständig zu verurteilen oder zu bewerten. Ich habe aufgehört, mir ständig Geschichten über sie zu erzählen, warum sie so sind, oder warum sie dieses Leben führen & habe angefangen nachzufragen, neugierig zu sein und echt zuzuhören. 
 
In dem Moment, wo ich aufgehört habe zu denken, dass ich mit meiner Interpretation von Spiritualität das einzig richtige Leben führe und alle anderen nicht, hat sich bei mir was total geshiftet. Und das hat sich auch in meinen Beziehungen gezeigt…
 

Sei verletzlich und rede über deine Gefühle

 
Ich habe angefangen, mich immer authentischer zu zeigen und auch zu sagen: „Hey, das verletzt mich.“ Oder: „Hey, ich habe Angst, dass du mich jetzt nicht mehr magst…“ Ich habe mich getraut, auch mal vor meiner Familie zu weinen und meine echten Gefühle anzusprechen. Und es hat eine Weile gedauert aber irgendwann sind die dann mitgezogen & haben sich auch geöffnet und jetzt leben wir viel harmonischer zusammen! ABER: Es hat viel Zeit und Geduld erfordert und das tut es auch immer noch…
 

Du musst nicht mit jedem ALLES ausleben

 
Was ich auch irgendwann kapiert habe, ist, dass ich nicht mit jeder Person ALLE meine Seiten ausleben muss… Klar, es gibt einige Freundinnen, wo ich zu 100 Prozent immer alle meine Seiten zeigen kann. Aber bei manchen Leuten in der Familie oder bei anderen Freunden zeige ich eben nur eine oder zwei oder drei Seiten von mir… & das ist auch OK. 
 
Ich muss auch nicht überall missionieren und total viele Spiri-Worte benutzen und alle überzeugen!
Wenn jemand in der Familie nicht spirituell ist, dann sage ich eben nicht: „Ich habe mir jetzt ein Wohnmobil manifestiert, weil ich die Energie ans Universum gesendet habe“, sondern ich sage eben: „Mein Freund und ich haben uns ein Wohnmobil gekauft.“ 
Nicht überall muss ich alles zeigen und nicht jede Beziehung ist so tief, dass ich jede Seite von mir präsentieren muss.
 
Mittlerweile fühle ich mich im Innen und im Außen absolut authentisch, auch wenn nicht in jeder Beziehung immer alles harmonisch ist. Aber das muss es auch nicht sein, sonst wäre das Leben ja langweilig und wir würden alle nichts mehr dazu lernen 😄 
 

Oder was sagt ihr?

Wie sehr zeigt ihr euer wahres Ich in eurem Umfeld?

 

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Liebe Grüße Kathrin

📸 Jacky Louan Photography www.jackylouan.de

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