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SST104 – Was bedeutet Weiblichkeit? Tipps wie du in deine weibliche Kraft kommst

Weiblichkeit – was heißt das eigentlich? Wie definiert man die weibliche Kraft? Und wie kannst du dich wieder mehr mit ihr verbinden und in dein ganzes weibliches Potential treten?
 
In meinen Coachings und auch auf meinem Retreat habe ich es immer wieder mit Frauen zu tun, die sich von ihrer weiblichen Kraft abgeschnitten fühlen, und aber gleichzeitig einen Ruf verspüren, den sie gar nicht wirklich definieren können: das tiefe Gefühl, da wartet noch so viel mehr auf sie…
Oft berichten mir meine Klientinnen, dass sie sich irgendwie von ihrem Unterleib abgeschnitten fühlen oder das Gefühl haben, in ihrem Umfeld immer nur einem bestimmten Bild genügen zu müssen, das ihnen gar nicht wirklich entspricht – dass sie aber gleichzeitig gar nicht wissen, wer sie selbst eigentlich sind oder wie sie wieder mit sich selber in Kontakt kommen können.
 
Deshalb habe ich für euch meine besten Tipps zusammengefasst, wie ihr euch wieder mehr selbst spüren könnt und Schritt für Schritt mit eurer ganzen weiblichen Kraft in Verbindung treten könnt:
 
  1.  Definiere Weiblichkeit für dich selbst

Für jede Frau bedeutet Weiblichkeit etwas anderes. Auch ich habe meine eigene Definition. Aber jeder Mensch ist individuell und auch auf meinem letzten Retreat hat jede Frau Weiblichkeit anders definiert und anders in sich gespürt. Fühle in dich rein: Was bedeutet Weiblichkeit für dich, ganz individuell? Mit welchen Aspekten kannst du dich schon gut verbinden und welche andere möchtest du vielleicht wieder neu entdecken und stärker integrieren?
 
  1.  Spüre deinen Zyklus

Für mich liegt eine unglaubliche Power im Leben mit dem Zyklus und dem Mond. Wenn ich ganz fein in mich gehe, dann spüre ich, wie ich um die Zeit des Eisprungs herum ganz anders drauf bin als zum Beispiel, während ich meine Periode habe. Während des Eisprungs ist es ganz natürlich, dass wir lauter, kreativer, extrovertierter sind und mehr flirten wollen. Diese Energie können wir im Alltag und auch in der Arbeit toll nutzen. Während der Periode bin ich persönlich dann viel verletzlicher, fühle mich kleiner, mag mich verkriechen und kuscheln. Auch das ist okay. Ich lebe es voll aus und gebe meinem Körper und meiner Psyche, was mir in dieser Zeit gut tut…
 
  1.  Im Körper ankommen und Emotionen fühlen

Viele Frauen berichten mir, dass sie sich nur ab dem Herzen aufwärts spüren und das Gefühl haben, sich irgendwie von ihrem Unterleib getrennt zu fühlen. Dass sie nicht in ihren Bauch spüren können oder sich nicht mir ihrem Wurzelchakra verbinden können. Dabei liegen genau dort so viel Kraft, Kreativität und auch unsere weibliche Intuition. Oft sind diese unteren Körperbereiche belagert von Gefühlen, die wir nicht zulassen, wie zum Beispiel eine tiefe Wut, Groll, Zorn oder Trauer. Wenn wir in Verbindung mit unserem Körper treten, dann können wir auch mit diesen Gefühlen tiefer in Verbindung kommen und uns ganz auf diese Emotionen einlassen. Viele meiner Klientinnen haben Angst vor ihren Gefühlen und wollen deshalb mit dieser Emotionsarbeit gar nicht so wirklich beginnen. Aber ich möchte euch dazu ermuntern, euch zu trauen: Denn wenn ich tiefe Wut, Trauer oder Zorn wieder ganz in mein Leben lassen und fühlen kann, dann können auch die „schönen“ Gefühle wie Freude, Begeisterung oder Leichtigkeit wieder viel bewusster wahrgenommen werden.
 
  1.  Finde den Ausgleich zwischen deinem männlichen und deinem weiblichen Anteil

Unsere Welt und vor allem unsere Gesellschaft war die letzten Jahrhunderte stark männlich geprägt. Und auch wir Frauen haben einen starken männlichen Anteil in uns. Es ist der Macher-Anteil, der strukturiert, der organisiert, der beständig ist und der in Aktion tritt. Es ist toll, dass wir Frauen auch mit diesem Anteil in Verbindung sind. Ich selbst hätte mir nie ein eigenes Business aufbauen können, wenn ich nicht meinen männlichen Anteil leben würde. Genau so wichtig ist es aber, dass wir uns auch immer wieder mit dem weiblichen Anteil verbinden und auch ihm Raum geben: zum Beispiel dadurch, dass wir unsere Wandelbarkeit leben, unsere Emotionen ausdrücken und auch mal im kreativen Chaos versinken… Finde heraus, welchem Anteil du wieviel Raum gibst im Leben uns schau, wie du einen gesunden Ausgleich für dich finden kannst.
 
  1.  Schaff dir ein Umfeld, dass dich in allen deinen Aspekten akzeptiert

Oft glauben wir, in unserem Umfeld eine ganz bestimmte Rolle spielen und in ein kleines, vordefiniertes Kästchen hineinpassen zu müssen über das wir uns nicht hinaus bewegen dürfen. Dann haben wir ein Problem damit, unsere volle weibliche Kraft zu spüren und zu leben, weil wir uns von den uns am nächsten stehenden Personen nicht zu 100 Prozent in allen unseren Anteilen geliebt und respektiert fühlen. Deshalb ist es wichtig, sich Schritt für Schritt ein Umfeld zu schaffen, in dem wir allen unseren Anteilen Raum geben können. Welche Anteile lebst du noch nicht? Gibt es Menschen, denen du dich öffnen kannst und denen du diese Anteile zeigen kannst? Wem kannst du mehr von dir preisgeben? Gib dir selbst den Raum, in deinem Umfeld authentischer aufzutreten und such dir Menschen, bei denen das möglich ist…
 
 
Das waren meine Tipps für dich, um deine weibliche Kraft wieder mehr zu spüren und in deinen Alltag integrieren zu können.
 
Mich würde jetzt interessieren, wie definierst du Weiblichkeit? Und hast du noch andere Tipps, um dein weibliches Potential mehr zu leben? Dann schreib mir gerne einen Kommentar!
 
 

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Liebe Grüße Kathrin

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